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Der Deutsche Krieg 1866

aus Wikipedia "Deutscher Bund"Deutschland war Mitte des 19. Jahrhunderts zersplittert in 39 unabhängige Staaten, Klein- und Kleinststaaten. Der lockere Deutsche Bund mit seinem Bundestag in Frankfurt scheiterte jedoch an den komplexen gesellschaftlichen Verhältnissen und den unterschiedlichen Interessen der Beteiligten.
Die großen Rivalen Preußen und Österreich kämpften zwar noch im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 Seite an Seite. Ihr gemeinsamer Sieg überdeckte den jahrzehntelangen Dualismus jedoch nur oberflächlich. Beiderseitige Rüstungsanstrengungen und Geheimverträge verstärkten die Spannung.
Anfang Juni 1866 marschierten preußische Truppen in Holstein ein, welches unter österreichischer Verwaltung stand und am 14. Juni 1866 beschloss die Bundesversammlung des Deutschen Bundes auf Antrag Österreichs die Mobilmachung gegen Preußen. Bayerns Truppen standen auf der Seite von Österreich.
Am 16. Juni begannen die Preußen mit einer Armee im Westen und drei Armeen im Osten die Grenzen der Staaten, die mit Österreich verbunden waren, zu überschreiten. Kampflos rückten sie in das Königreich Sachsen und in das Königreich Böhmen ein.
Nach mehreren Kämpfen kam es am 3. Juli zur entscheidenden Schlacht bei Königgrätz.
Bereits zuvor war es bei Langensalza zu Gefechten zwischen Hannoveranern und Preußen gekommen. Die zu Hilfe eilenden Bayern kamen jedoch zu spät und verloren mehrere kleinere Gefechte.

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