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Hammelburger Jubiläumsjahr endet

Mit 2016 geht für Hammelburg ein veranstaltungsreiches Jahr zu Ende. Mit etwas Glück kann es seine Wirkung auch auf die kommende Zeit entfalten.
MP 2016 12 29Eines nimmt Stefan Stöth und andere Kollegen aus der Stadtverwaltung auf alle Fälle mit ins neue Jahr: Überstunden, wie er lachend sagt. Nicht nur sie können jetzt erleichtert auf 2016 zurückblicken und durchatmen.
Viele Vereine und Einzelpersonen waren das ganze Jubiläumsjahr über bei den zahlreichen Veranstaltungen aktiv. Sie alle hätten ein beeindruckendes Engagement und eine beeindruckende Kreativität entwickelt, meint denn auch Bürgermeister Armin Warmuth (CSU). "In dieser Dimension hätte ich das nicht erwartet."

 

Warmuth betont das Gemeinschaftsgefühl und die "immense Außenwirkung", die das Jubiläumsjahr entfaltet habe. "Wir sind mit dem Versand der Prospekte nicht nachgekommen", berichtet Daniela Schorn, Leiterin der Tourist-Information.

Die Nachfrage schnellte insbesondere nach den verschiedenen Fernsehbeiträgen über Hammelburg immer in die Höhe. Denn die sorgten für Aufmerksamkeit und machten die Stadt weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannt - seien es die Porträts des Bayerischen Rundfunks oder der Fernsehgottesdienst im ZDF gewesen. Dieses Interesse an der Stadt spiegelt noch eine andere Zahl wieder: Die Nachfrage nach Stadt- und Gästeführungen ist stark gestiegen. So hat sich die Zahl der Führungen laut Schorn in diesem Jahr fast verdoppelt.

Viele neue Kontakte entstehen
Doch nicht nur die touristische Aufmerksamkeit ist ein Ergebnis des Jubiläumsjahrs. Warmuth erwähnt ebenso die zahlreichen Kontakte, die die Stadt bei verschiedenen Gelegenheiten knüpfen konnte. Der Bürgermeister nennt als Beispiel die Tagung der Städtebauförderung der Regierung von Unterfranken mit rund 200 Teilnehmern - Kollegen aus anderen Kommunen und Behördenvertreter.

Die Hoffnung schwingt mit, dass sich der eine oder andere Kontakt in Zukunft als nützlich erweist. Vor allem von der Beziehung nach Fulda, die das Jubiläum hat aufleben lassen, verspricht sich Warmuth positive Effekte. Schließlich kann sie an eine lange historische Verbundenheit zwischen Hammelburg und dem fürstbischöflichen Fulda knüpfen.

Was vom Fest bleibt
"Jeder in Fulda hat Hammelburg gekannt", berichtet Warmuth von seinen Erfahrungen nach einem Werbebesuch. Daher will er insbesondere diesen Kontakt pflegen. Das könnte zum Beispiel neue Tagesgäste nach Hammelburg locken.

Das Jahr 2016 war voll gepackt mit Veranstaltungen. Es war eigentlich mehr als eine Stadt von der Größenordnung von Hammelburg tragen kann. So schnell wird sich das auch nicht wiederholen. Dennoch bleibt einiges über 2016 hinaus erhalten, wie die Zusammenarbeit Hammelburger Künstler unter dem Label von "Kunst vereint"; oder die Tage der Kirchenmusik, die nach ihrer Premiere im Jubiläumsjahr wohl alle zwei Jahre stattfinden werden. Zumindest bis zum Jahreswechsel gibt es auch noch die Jubiläumsprodukte in der Touristinfo zu kaufen.

Und auch das neue Jahr wird einen einmaligen Veranstaltungshöhepunkt bieten: die Neueröffnung des Stadtmuseums Herrenmühle im Oktober in Verbindung mit einer Ausstellung über den Künstler Robert Höfling anlässlich seines 20. Todestags. Warmuth sagt: "Auch 2017 wird nicht langweilig."

von ARKADIUS GUZY logo infranken 150

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